Zahlen und Statistiken 2026
Wir sind in diesem Frühjahr an zwei Standorten unterwegs: an der Alten Landstraße und am Wildhof. Sieben Menschen – die sehr früh morgens und spät abends ihre Schichten übernehmen – sorgen dafür, dass die Tiere sicher auf die andere Seite kommen. Wer mitmachen möchte, ist herzlich eingeladen. Wir freuen uns über jede Unterstützung!
Wenn wir an den Zäunen unterwegs sind, zählen und bestimmen wir, was wir in den Auffangeimern finden: Erdkröten, Grasfrösche, Teichmolche und Kammmolche. Die Saison dauert je nach Witterung sechs bis acht Wochen.
Die Zahlen sind allerdings Näherungswerte, keine absoluten Zahlen. Beide Zäune sind keine geschlossenen Systeme: An der Alten Landstraße müssen Auffahrten zu den Häusern offen bleiben, manchmal tragen Anwohner*innen Tiere auch auf eigene Faust über die Straße oder schauen außerhalb unserer Schichten in die Eimer. Im Wald am Wildhof kommt hinzu, dass der Zaun nicht immer ganz am Boden aufliegen kann – Wurzeln und Äste verhindern das. Und ein Frosch, der irgendwohin will, entwickelt erstaunliche Kräfte und arbeitet sich durch die kleinste Lücke hindurch.
Trotzdem veröffentlichen wir die Zahlen gerne hier. Die Amphibien wagen jedes Frühjahr alles, um ihre Laichgewässer zu erreichen – und das verdient Respekt und Sichtbarkeit.
Funde Alte Landstr. 2026
Funde Wildhof 2026
* Automatische Live-Aktualisierung der Daten
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ERFOLGSBILANZ SEIT 2017
Zusammenfassung der Zäune Alte Landstraße & Wildhof (erst seit 2021 in der Zählung)
Natur- und Umweltschutz direkt vor Ort
Froschzaun 2026
Es ist wieder soweit! Die Wanderung Amphibien hat begonnen. Aufgrund der milden Tage und der Nächte mit Temperaturen um die 5 Grad sind die ersten Tiere bereits unterwegs. Drei Schutzstellen im Einsatz Insgesamt gibt es drei Stellen, an denen Amphibien während ihrer...
Knickpflege – zu spät geräumtes Schnittgut gefährdet brütende Vögel!
FLINTBEK (LLUR). Die Fristen für das Auf-den-Stock-setzen von Knicks sind llgemein bekannt. Bis zum letzten Tag im Februar war dies erlaubt. Die Frist wurde gewählt, um nicht in die Brutzeit zu geraten und damit Nester und brütende Vögel zu gefährden. Oftmals...